Archiv für Februar 2009

Genuss-Botschafter gesucht…

Veröffentlicht in lokalgold-Botschafter am 27. Februar 2009 von Björn – Hinterlassen Sie als Erster einen Kommentar

Für Sie sind Lebensmittel etwas genussvolles, etwas besonderes? Sie lieben es, z.B. am Wochenende über den Markt zu schlendern und immer wieder neue Köstlichkeiten zu entdecken? Sie interessieren sich für regionale Besonderheiten und deren Einzigartigkeiten? Sie schätzen es, mehr über die Produkte zu erfahren – wo diese herkommen, wie sie hergestellt werden? Wann „Saison“ ist und dann am besten und ursprünglichsten schmecken?

genussbotschafter 3 Genuss Botschafter gesucht…

Vielleicht kennen Sie sogar persönlich Landwirte, Erzeuger und Kleinstproduzenten in Ihrer Nähe, deren Produkte, deren Person, deren Leidenschaft und Überzeugung einfach faszinierend sind…

So oder so, wir würden uns freuen, Sie und Ihre „lokalen“ Geheimtipps näher kennen zu lernen. Fortan werden wir noch häufiger über ausgewählte Köstlichkeiten aus eigener Herstellung und den Personen und deren Geschichte hinter den Produkten berichten. Zudem würden wir uns freuen, schon in Kürze die ersten lokalgold-Botschafter persönlich vorstellen zu dürfen.

Wir freuen uns über Ihre Nachricht an botschafter (at) lokalgold.de

The Duke – Munich Dry Gin

Veröffentlicht in Anbieter-Portrait am 25. Februar 2009 von Björn – 4 Kommentar

theduke350rounded 182x300 The Duke   Munich Dry Gin

In der Messehalle 10 gab es unter dem Titel „Stars of Tomorrow“ einen Bereich mit neuen, innovativen Produkten. Dazu zählte auch der im Herzen von München gebrannte Gin, THE DUCK – Munich Dry Gin.

Nach rund einem Jahr Entwicklungszeit mit zahllosen Rezepturen und Brennverfahren waren die beiden Brenner Max und Daniel endlich zufrieden. Als bio-zertifizierter Betrieb stammen die Kräuter und Gewürze aus rein ökologischem Anbau.

Neben den vollmundigen Aromen unbehandelter Wacholderbeeren kommen insgesamt 13 ausgesuchte Kräuter und Gewürze (u.a. Koriander, Zitronenschalen, Angelikawurzel, Ingwer, Lavendelblüten sowie Kubebenpfeffer) zum Einsatz. Neben der Auswahl bester Zutaten ist die Destillation maßgebend für die Güte und den Geschmack. Dazu werden die Kräuter und Gewürze in einem Alkoholbad angesetzt, die so genannte Mazeration. Anschließend wird das Mazerat in die kupferne Brennblase befördert und bei niedrigen Temperaturen aromaschonend destilliert.

Vor der Abfüllung erfolgt eine sorgfältige Filtration, die Reinheit und Klarheit garantiert. Nach einer kurzen Lagezeit wird der Gin von Hand abgefüllt, etikettiert und verpackt – die kleinen Chargen bestimmen somit eine außerordentliche Güteklasse.

Wer nun den außergewöhnlichen Gin kosten möchte, hat die größte Chancen in einer der diversen „In-locations“ in München. Auch die berühmte Cocktailbar Schumann’s führt das Getränk und hat sogar eigens einen speziellen Cocktail entwickelt…

All´ diejenigen, die nicht in München unterwegs sind haben die Möglichkeit, den Munich Dry Gin bequem bei lokalgold.de zu bestellen.

Zurück von der Biofach

Veröffentlicht in Allgemein am 22. Februar 2009 von Björn – Hinterlassen Sie als Erster einen Kommentar

Etwas erschöpft, aber durchaus zufrieden, sind wir von der Biofach zurückgekehrt. Nach der „Massenveranstaltung“ der Grünen Woche in Berlin, war die Atmosphäre in Nürnberg wesentlich angenehmer.

Auf den plötzlichen Wintereinbruch mit Neuschnee hatte ich intuitiv richtig reagiert und war bereits am Vorabend angereist. Dies sollte noch einen weiteren Vorteil haben, denn wir kamen in den Genuss, das Restaurant Herr Lenz zu besuchen. Herr Lenz – Gesund essen und trinken ist ein gemütliches und sympathisches Restaurant, dass bevorzugt nachhaltig und regional erzeugte Produkte verarbeitet. Neben der leckeren Karotten-Ingwer Suppe sei insbesondere das köstliche Bier der Klosterbrauerei Weissenohe erwähnt. Weitere Meinungen sind ebenfalls bei Qype zu finden. 

Doch zurück zur Biofach Messe. Bereits im Vorfeld hatten wir potenzielle Anbieter ausgewählt und konnten uns daher auf eine überschaubare Anzahl konzentrieren. Nichtsdestotrotz entdeckten wir noch zusätzlich den ein oder anderen Produzenten, der sehr gut in unser Konzept passen könnte. Neben dem guten Feedback zu unserer Idee und den interessierten Gesprächen waren wir – natürlich absehen von den köstlichen Produkten – vor allem von der Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Produzenten freudig überrascht. Dabei führten wir nahezu alle Gesprächen direkt mit den Eigentümern und/ oder Geschäftsführern– eine schöne Erfahrung, wenn man mehrere Jahre in größeren Unternehmen gearbeitet hat und dieses Vergnügen nur überaus selten hatte.

Es wäre an dieser Stelle unfair, einzelne Anbieter besonders hervorzuheben. Dazu müsste von zu vielen Produkten und deren Geschichte im Detail berichtet werden. Da wir jedoch einige Anbieter als Partner der erste Stunde gewinnen konnten, wird es schon in Kürze weitere Informationen und Hintergründe geben…

Neben potenziellen Anbietern traf ich auch noch die Gründer von mymuesli, die mit einem eigenen Stand vertreten waren. Letztes Jahr hatte ich regelmäßig (und auch ein klein wenig neidisch ;o) ihr Gründertagebuch im Rahmen des FTD-Wettbewerbs verfolgt. Nun konnte ich in lockerer Atmosphäre mit Hubertus und Philipp zwei der drei Jungs persönlich kennenlernen.

mymuesli logo rgb 300x98 Zurück von der Biofach

Mit am Stand war auch deren neueste Kreation „Müsli-to-Go“, eine vorkonfektionierte Müsli-Portion über die nur noch frische Milch gegossen werden muss und die schon bald in Coffee Shops & Co. angeboten werden soll…

Los geht es (Teil 1)

Veröffentlicht in Allgemein am 18. Februar 2009 von Björn – Hinterlassen Sie als Erster einen Kommentar

Mit leichter Verzögerung startet nun endlich auch offiziell der lokalgold-Blog. Bislang war es eher ein Gründertagebuch, das mich in den Monaten von der ersten Idee bis zum aktuellen Stand begleitet hat. Nun liegt der Fokus auf den Vorbereitungen bis zum endgültigen Start und der Portraitierung von passionierten Genussmenschen und Produzenten.

Seit meinem Besuch der Grünen Woche vor rund 4 Wochen hat sich einiges getan. Mit einem guten Rüstzeug können wir nun mit der aktiven Händlerakquise starten. Wir? Ja wir, denn ich werde in Nürnberg Verstärkung dabei haben. 

Es bleibt also tatsächlich spannend ;o)…

Biofach in Nürnberg…

Veröffentlicht in Allgemein am 16. Februar 2009 von Björn – 1 Kommentar

biofach2009 Biofach in Nürnberg...Da die Biofach Messe in Nürnberg nur für Fachbesucher zugänglich ist, wir aber noch nicht im Besitz eines Gewerbescheins sind, mussten wir uns etwas anderes einfallen lassen.

Nach einem freundlichen und hilfsbereiten Telefonat mit der Messe Nürnberg haben wir sogar Freikarten aus dem Pool für Existenzgründer vom Bundesverband Naturkost Naturwaren Einzelhandel e.V. erhalten  (Vielen Dank Frau Wallis).

Ab Donnerstag geht es los…

Interview mit Xing-Gründer Lars Hinrichs

Veröffentlicht in Allgemein am 15. Februar 2009 von Björn – Hinterlassen Sie als Erster einen Kommentar

Soeben habe ich über den Deutsche-Startups-Newsletter ein sehr interessantes Interview mit dem Xing-Gründer, Lars Hinrichs, entdeckt.

logos press Interview mit Xing Gründer Lars Hinrichs

Leider konnte ich das Video nicht direkt einbinden, so dass ich lediglich den direkten Link anbieten kann…

Founders at Work…

Veröffentlicht in Allgemein am 11. Februar 2009 von Björn – Hinterlassen Sie als Erster einen Kommentar

…Gründen ist überaus intensiv – dazu noch, wenn man ganz alleine an breiter Front kämpft. Bildlich gesprochen, stellt man sich am besten ein riesiges Puzzle mit ganz vielen unterschiedlichen Einzelteilen oder auch das Jonglieren mit einer Vielzahl von Objekten vor.

Durch einen Freund wurde ich auf das sehr gute Buch Founders at Work aufmerksam, worin ich seit einigen Tage immer mal wieder einige Seiten lese (Vielen Dank, Tobias). Die Autorin Jessica Livingston hat darin insgesamt 32 Interviews mit Gründern von bekannten, amerikanischen Technologieunternehmen geführt und berichtet insbesondere von den Widrigkeiten der ersten Tage, Monate und Jahre. Zu den Firmen zählen u.a. PayPal, Hotmail, Apple, Yahoo, RIM, Gmail, Flickr, Tripadvisor sowie Firefox.

Neben der Erkenntnis, dass häufig wenig von der ursprünglichen Idee der Gründung übrig blieb und ein wesentlicher Vorteil in der Flexibilität des Gründerteams lag, hat mich die Gemütslage vieler Gründer beeindruckt. Wirkliche Innovationen stoßen anfänglich auf große Ablehnung (oder sogar aktiven Widerstand), da vielen Personen die Vorstellungskraft fehlt, dass diese Entwicklung im Idealfall einmal selbstverständlich wird.

Das ein Leben in diesem Spannungsfeld nicht einfach ist, kann sicherlich gut nachvollzogen werden. Die Gemütslage auf den Punkt treffend zu beschreiben, können jedoch wohl nur Personen, die selbst gegründet haben oder sehr nah daran beteiligt waren. Als sehr gutes Beispiel möchte ich daher Joe Kraus, ein Mitgründer von Excite.com, zitieren “…it was never clear that we were on to something huge. You never know anything. The hardest part in a startup is that you wake up one morning, and you feel great about the day, and you think, “We’re kicking ass.” And then you wake up the next morning, and you think “We’re dead”. And literally nothing’s changed- You haven’t made some big deal, you haven’t sold something new. Maybe… Maybe you had some conversations with people, but nothing’s really moved.”

Anbieter Grüne Woche (1)…

Veröffentlicht in Anbieter-Portrait am 8. Februar 2009 von Björn – Hinterlassen Sie als Erster einen Kommentar

…nach guten Gesprächen auf der Grünen Woche musste ich leider feststellen, dass doch noch mehr Überzeugungsarbeit für meinen Blog zu leisten sein wird. Von fünf E-Mails wurden bislang lediglich zwei beantwortet. Dabei hatte ich mich jeweils für die angenehmen Gespräche sowie den Genuss der köstlichen Produkte herzlichst bedankt und um weitere Informationen und Bilder für meinen Blog gebeten.

Ein wesentlicher Nachteil ist sicherlich, dass ich noch mitten in den Vorbereitungen stecke und noch nichts „final“ präsentieren kann. Trotz dieser Einschränkung habe ich einige Informationen von der „Kräuter Heidi“ erhalten, die ich nachfolgend gerne mit Ihnen teilen möchte.

Bei einem Praktikum im Kräutergarten der Diakonischen Werkstätten Teltow kam Heidi Knappe der Gedanke mehr aus den Erzeugnissen zu machen. Der Kräutergarten wird von den dortigen Beschäftigten  (geistig und körperlich behinderte Erwachsene) bewirtschaftet, erhielt jedoch ohne Werbung wenig Zulauf. Frau Knappe, die selbst betroffene Mutter eines schwerstbehinderten Kindes ist, gefällt auf Anhieb das angenehme und sehr herzliche Klima.

Frau Knappe beginnt damit, die angebauten Kräuter zu verarbeiten und erschafft daraus kulinarische Köstlichkeiten in liebevollen Verpackungen. Das Sortiment des Hofladens wird erweitert und der Laden mit Teestube umgestaltet.

logo 150px Anbieter Grüne Woche (1)...

 

 

 

 

 

Als nächste Maßnahme startet zum 20. März 2009 eine Kooperation mit der Gundermannschule, deren Ziel die Qualifizierung zum Kräuterpädagogen ist. Das nächste Ziel wird sein, mottobezogene Workshops durchzuführen, in denen die zukünftigen Kräuterpädagogen zeigen können, was sie gelernt haben während der Qualifizierung.

Bestellungen der Produkte sind aktuell lediglich telefonisch oder per E-Mail möglich, mittelfristig wird auch ein Online-Shop folgen.

Catherine André…

Veröffentlicht in Anbieter-Portrait am 5. Februar 2009 von Björn – Hinterlassen Sie als Erster einen Kommentar

Gestern hatte ich das große Vergnügen, mich mit einem wahren und weit gereisten Genussmenschen zu unterhalten. In einem anregenden Gespräch entdeckte ich nicht nur die ein oder andere Lücke in meinem Konzept, sondern konnte gleichzeitig wertvolle Anregungen und Informationen „mit nach Hause nehmen“.

So erfuhr ich u.a. von Catherine André. Catherine André war Schauspielerin in Berlin, bevor sie ins niedersächsische Neubachenbruch zog, um dort Rohmilch- Ziegenkäse nach französischen Rezepten herzustellen.

0,1020,240276,00 Catherine André...

Mittlerweile kommt sie mit der Produktion kaum hinterher, so groß ist die Nachfrage. Ein Drittel der Produktion geht an Privathaushalte, einer weiterer Teil Feinschmeckerrestaurants. Neue Gastronomiekunden werden nicht mehr aufgenommen. Auch die Variante, noch mehr Ziegen zu halten, lehnt sie ab. “Klein aber fein”, nach diesem Motto möchte sie arbeiten.

Bild: Spiegel Online

 

Zu den unterschiedlichen Käsesorten zählen u.a. ein Weichkäse mit Blauschimmel nach Art des St. Maure, die “Pyramide in Asche gewälzt”, ein angereifter Käse im Aschemantel. Die Asche wird dafür aus Frankreich importiert.  Oder der berühmte Crottin, das sind kleine runde, “Pferdeapfel” genannte Käsestücke. Fast drei Monate verbringt er im Reiferaum, täglich in Salzwasser gedreht und gewendet. Ihn kann man kaum schneiden, er bröselt und ist richtig scharf. Liebhaber stehen auf solche auf der Zunge prickelnden Stückchen, Anfänger greifen lieber zum leichten Frischkäse.

Es wird eine spannende Woche…

Veröffentlicht in Allgemein am 1. Februar 2009 von Björn – Hinterlassen Sie als Erster einen Kommentar

Zahlreiche Treffen mit ganz unterschiedlichen Personen stehen diese Woche auf dem Programm. Es wird also nicht langweilig werden ;o) Dazu ziehe ich mit der Agentur nach einem Monat Zusammenarbeit Zwischenbilanz und wir diskutieren über die nächsten möglichen Schritte…

“Daneben” gibt es auch bei meinem jetzigen Arbeitgeber noch einiges zu tun, da nächste Woche die letzte “große” Präsentation ansteht. Auch wenn ich wohl doch noch mindestens einen Monat länger als geplant bleiben werde…

Was heute in jedem Fall das letzte Mal war, war das Lesen meines Manager Magazin-Abos. Schon vor einigen Monaten hatte ich mein Abo gekündigt und auch mit dieser Ausgabe (die schon einige Woche vernachlässigt herumlag) diese Entscheidung nicht bereut. Wie Lars Hinrichs, der Gründer von Xing, einmal treffend in einem Zeitungsinterview bemerkte, lebt das Manager Magazin ein recht monotones Karrierebild vor. Die Karriere beginnt idealtypisch in der Beratung oder der gehobenen Bankenwelt und geht nach einigen Jahren nahtlos in eine gehobene Position in einem etablierten deutschen Großkonzern über…

Mit etwas Abstand ist es sogar recht amüsiert, Artikel über den neuesten Golfplatz von Donald Trump, “Wirtschaftslenker auf der Piste” oder den Autotest des BMW X6 zu lesen ;o)