Archiv für Mai 2009

Die Manufaktur – Saucen aus Handarbeit

Veröffentlicht in Anbieter-Portrait am 26. Mai 2009 von Arian – 5 Kommentar

Die Manufaktur Hamburg„Ich esse keine Suppe! Nein! Ich esse meine Suppe nicht!“, so schrie einst der Suppenkasper und verschmähte seine Suppe. Bei Norbert Schuler war es ähnlich. Er mochte kein Fleisch mehr essen, weil es keine ordentlichen Saucen dazu gab, so dass die Abwechslung im Geschmack ausblieb.

Bevor der gelernte Koch jedoch allen fleischlichen Genüssen entsagte, nahm er den Kochlöffel lieber selbst in die Hand, um seine eigenen, Norbert Schuler beim Anrichtenunverfälschten Saucen aus frischen, natürlichen Zutaten zu entwickeln. Schuler kombiniert zur Herstellung seiner Saucenklassiker handwerkliche Tradition mit uralten Originalrezepten.

Seine Saucen zeichnen sich nicht nur durch ihren hervorragenden Geschmack aus, besonders macht sie die aufwendige, arbeitsintensive Herstellungsweise in reiner Handarbeit. Bei den verschiedenen Zutaten spielt zudem der richtige Zeitpunkt eine entscheidende Rolle. Ob beim Rösten von Gemüse oder Auskochen von Knochen, die Saucen müssen gepflegt und ständig kontrolliert werden. Dadurch können bis zu zwei Tage vergehen, bis die Sauce ihren vollen Geschmack entfaltet.

In der Hansestadt Hamburg hat Norbert Schuler seine kreative Küche eingerichtet und kreiert hier seine Saucen unter seinem Markennamen: „Die Manufaktur“, alles handgemacht. Doch nicht nur die Saucen sind handgemacht, sondern auch das Logo der Manufaktur, das von Herrn Schuler eigens entworfen und gemalt wurde. SaucenauswahlWir von lokalgold haben uns von seinen Saucen überzeugen lassen und Norbert Schuler hat uns an seiner Überzeugung teilhaben lassen: „Auserlesene Saucen gehören zur feinen Küche. Ich möchte, dass jeder in den Genuss meiner Saucen kommt, weil sie einfach gut sind.“ Bei Lamm, Rind und Ente in Begleitung von Balsamico-, Portwein- und Orangensauce konnten wir schmecken, dass seine Portion gesundes Selbstbewusstsein durchaus ihre Berechtigung hat.

cimg5453 300x210 Die Manufaktur   Saucen aus HandarbeitNeben seiner Saucenwerkstatt bittet Schuler zu Tisch. „Der Tisch“ bietet Platz für bis zu zehn Gäste und kann für ein feines Essen mit des Meisters Saucen gebucht werden. Ob im kleinen Gourmetkreis oder beim konventionellen Geschäftsessen kann der Geist die entspannte Atmosphäre und der Gaumen die köstlichen Speisen genießen.

Wer es vorerst leider nicht in die Saucenwerkstatt zu Herrn Schuler schafft, jedoch nicht auf die köstlichen Saucen verzichten möchte, der wird in Kürze bei lokalgold die Möglichkeit haben, diese direkt zu erwerben.

Reise- und Genussbericht – Teil 3: Rhön

Veröffentlicht in Allgemein, Genusstour am 24. Mai 2009 von Björn – 4 Kommentar

Biosphären-Reservat RhönDer dritte und letzte Tag der lokalgold Genusstour führte mich auf dem Weg zurück nach Hamburg durch die facettenreiche und hügelige Landschaft des Biosphären-Reservats Rhön. Meine erste Etappe endete in Poppenhausen, auf dem Biohof der Familie Gensler.

Traditioneller Rhöner BlechkuchenSchon vor einigen Tagen hatten wir zum Photoshooting eine Postsendung voller köstlich duftender und auch köstlich schmeckender Backspezialitäten erhalten. Nun durfte ich mir vor Ort die Backstube und das weitere Hofgelände anschauen. Die angebotenen Aktivitäten sind überaus vielseitig und gehen vom Erlebnis Backen für Kinder bis hin zu Übernachtungen im Rhön-Indianer-Hotel. Die Backspezialitäten bilden das Rhöner Bio-Bauernbrot und die traditionellen Rhöner Blechkuchen, die variantenrein in übergroßer Rundform herstellt werden

Gut übernachten und speisen konnte man auch bei meiner zweiten Etappe, dem von der Familie Krenzer geführten Rhönschaf Hotel „Krone“. Auf dem Weg dorthin überquerte ich die Wasserkuppe, die mit 950,2 m ü. NN der höchste Berg der Rhön und zugleich die höchste Erhebung in Hessen ist, und genoss den herrlichen Panoramablick.

Seit fast dreißig Jahren stellt Jürgen Krenzer nun schon seinen prämierten ApfelSherry her. Angefangen hat alles mit dem halbtrocken ausgebauten ApfelSherry – dem „Klassiker”. Dieser ist nicht „nur” ein idealer Aperitif, sondern schmeckt nahezu zu jeder Gelegenheit und ist ebenfalls bestens zum Kochen und als Backzutat geeignet. Sandsteingewölbekeller aus dem Jahr 1852Ein weiteres Erlebnis sind die Sherry Verkostungen im Sandsteingewölbekeller aus dem Jahr 1852. Nach der Restaurierung im Jahr 2003 ist der älteste Teil des Hotels „Krone“ nicht nur zum Gär- und Reifungskeller des Rhöner ApfelSherrys, sondern bietet auch eine gemütliche Gelegenheit, die unterschiedlichen Facetten der Sherry-Varianten (von trocken über fruchtig-klassisch, bis hin zu Sherry aus dem Barriquefaß und Barrique edelsüß) zu entdecken. Abgerundet wird dieses einzigartige Geschmackserlebnis durch kreative kulinarische Zwischengänge, wie z.B. ApfelSherry-Süppchen, Apfelweinbaguette mit Apfel-Leber-Wurst oder ApfelSherry-Eis.

Neben den ausgezeichneten Apfel Sherry-Spezialitäten bietet die Familie Familie Krenzer seinen Gästen weitere Besonderheiten. So wird z.B. Regionalität überaus konsistent umgesetzt. Alle Arbeiten rund um das Rhönschaf Hotel „Krone“ herum werden – sofern möglich – durch regionale Dienstleister erledigt. Sogar die Holzmaterialien für die Zimmer und den Gastronomiebereich entstammen der Region. Auch die Zimmer sind keine „normalen“ Zimmer, sondern das Rhönschafzimmer, das Apfelzimmer, das Kuschelschafzimmer oder das Öko-Wohlfühlzimmer zur Auswahl.

Rhönlammtiegel“ - in hausgemachtem Apfelwein und Rhöner Honig eingelegte LammfleischstückeAuch kulinarisch wurde ich nicht enttäuscht und durfte neben Säften aus regionalen Streuobstwiesen zum Mittag „Rhönlammtiegel“ genießen. Dies sind im hausgemachten Apfelwein und Rhöner Honig eingelegte Lammfleischstücke, anschließend in einer süß-sauren Soße mit Gemüsestreifen zubereitet und mit breiten Kräuternudeln zünftig in der Pfanne serviert

Als letzte Etappe besuchte ich die Inhaber des idyllisch gelegenen Jagdschlosses Fasanerie Ulrike und Jens Lilienbecker. Unter der Marke „Wild und Grün“ werden pfiffige und handgemachte Delikatessen aus Rhöner Wild- und Gartenkräutern hergestellt.

Die Ursprungsgeschichte von„Wild und Grün“ beginnt damit, dass die selbst hergestellten regionalen Spezialitäten im Nu aus dem Lädchen im Jagdschloss Fasanerie vergriffen waren. Hinzu kam, dass im Sommer, wenn es in der Natur jede Menge guter Sachen gibt, einfach keine Zeit über war, Wildfrüchte zu sammeln und zu verarbeiten. In den Wintermonaten dagegen, wenn es im Jagdschloss ruhiger ist, gibt es wiederum keine frischen Zutaten, die verarbeitet werden konnten. So kamen Ulrike und Jens Lilienbecker auf die Idee, sich Frauen aus der Rhön mit ganz unterschiedlichen Talenten zu suchen und gemeinsam nach eigenen Rezepten lokale Köstlichkeiten zu produzieren.

Bei strahlendem Sonnenschein verbrachte ich auf dem prachtvollen Anwesens meine letzten Stunden in der Rhön, bevor ich leicht wehmütig den doch recht langen Rückweg nach Hamburg antreten musste. Jedoch wurde ich begleitet von zahlreichen Köstlichkeiten aus dem „Lädchen“, wie z.B. Blutwurst mit Bohnenkraut, Wildschweinleberwurst und den Kuchen im Glas Spezialitäten Lavendel mit Mandel und Fichtenspitzen mit Schokoladen.

Wild + Grün und das Jagdschloss Fasanerie
An dieser Stelle möchte ich mich auch für die überaus tollen Eindrücke aus der Rhön, den vielen anregenden Gesprächen sowie die zahlreichen einzigartigen Geschmackserlebnisse bei allen Beteiligten herzlichst bedanken.

Einige ausgewählte Spezialitäten aus der Rhön finden Sie bei uns auf dem lokalgold Online-Marktplatz!

Reise- und Genussbericht – Teil 2: Schwarzwald

Veröffentlicht in Anbieter-Portrait, Genusstour am 22. Mai 2009 von Björn – Hinterlassen Sie als Erster einen Kommentar

Duttenhofersches Apfelgut, Sulz-HopfauDer zweite Tag der lokalgold Genusstour führte mich in den Nordschwarzwald. Genauer gesagt zum Duttenhoferschen Apfelgut nach Sulz-Hopfau, wo Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer leben und arbeiten – vorausgesetzt sie befinden sich nicht gerade auf kulinarischen Entdeckungsreisen…

Bei angenehm früh-sommerlichen Außentemperaturen entwickelte sich schnell ein anregendes Gespräch begleitet von immer neuen Köstlichkeiten aus dem reichhaltigen und erlesenen Apfel-Portfolio. Den Anfang machte der Pomme-Cidre. Halbsüß mit deutlichen Anklängen an den später gereichten, frisch gepressten Apfelsaft Pomme-Pure. Mit nur 3 % Alkohol genau das richtige für den heißen Frühsommertag. Zudem besonders empfohlen zu süßsauren und scharfen Gerichten der asiatischen Küche, aber auch zu einem ganz normalen Vesper mit Schwarzwälder Speck, Schinken und Wurst.

POMME-SECCO, perlender ApfelweinMit dem Pomme-Secco folgte ein perlender Apfelwein, der aus handgepflückten, aromatischen Tafeläpfeln gewonnen wird und der (je nach Jahrgang) 5,5 bis 8 % Alkoholgehalt besitzt. Ein ebenfalls erfrischendes Sommergetränk für alle, die es ein wenig runder und fruchtiger lieben. Der „normale“ Pomme-Secco ist sekt-trocken mit 20 g Restzucker. Für die „hartgesottenen“ Trockentrinker durfte ich auch eine Variante mit lediglich 6,5g Restzucker kosten, die voll durchgegoren und spritzig-herb ist.

Danach wurde ein in Barriques gereifter Apfelwein Jahrgang 2004 gereicht. Ein weiterer idealer Sommerwein, der sich nicht nur prima als Durstlöscher, sondern auch zum Vesper und zu Vorspeisen sowie insbesondere zu Fischgerichten (Matjes und eingelegte Heringe!) eignet. Mit 7,5 % Alkohol leichter als ein vergleichbarer Wein aus Trauben, jedoch mit einer feinen, zart vom Barrique getönten, aber doch apfelfruchtigen Nase.

Begleitend zur dezenten Verkostung  der hochwertigen Alkoholika (leider musste ich noch verkehrstauglich zurück fahren) wurde eine beeindruckende Auswahl von Spezereien – Gelees und Konfitüren (die durch den hohen Fruchtanteil eigentlich „Fruchtaufstriche“ genannt Spezereien, Gelees und Konfitürenwerden müssten) gereicht, die herrlich zu den Käsespezialitäten von Karl-Josef Fuchs aus dem Münstertal harmonierten. Alle Zutaten werden von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer eigens angebaut und führen zu immer neuen, völlig unbekannten Geschmackserlebnissen – Gravensteiner Apfelgelee mit Basilikum, Apfel-Konfitüre mit Ingwer und Chili, Apfel-Mostarda aus reifen Äpfeln (Champagner-, Ananas- und Landberger Reinette, Boskoop, Cox Orange, Rubinette, Elstar) mit Zucker und Zitronensaft gekocht, mit Senföl senf-bissig abgeschmeckt), Quitten-Mostarda, Confit von grünen Tomaten sowie eine ungewohnte, aber sehr interessante Zwiebel-Konfitüre (Zwiebeln wurden mit Zucker, Apfelessig, Pfefferkörnern, Senfsaat, Chili, Piment und etwas Kardamom eingekocht und mit Zitronensaft erfrischt).

DUTTENHOFER POMME-BRUT, sehr trockener ApfelschaumweinDer „DUTTENHOFER Klassiker“ Pomme-Brut ist ein sehr trockener Apfelschaumwein aus ausgewählten, handgepflückten Äpfeln, der in Holzfässern (Barriques) ausgebaut und gemäß der klassischen Methode – Flaschengärung und handgerüttelt – hergestellt wird. Das aufwendige Verfahren führt jedoch zu einem Geschmackserlebnis, das dem Champagner sehr ähnlich ist. Dem hohen Genuss noch nicht genug durfte ich ferner die Unterschiede der Jahrgänge 1997 und 2001 in all ihren Feinheiten schmecken und dazu noch fachkundig erläutert bekommen…

Den „krönenden“ Abschluss bildete der DUTTENHOFER Pomme-Pure, ein prickelnder Apfelsaft oder auch „Cidre ohne Alkohol“ genannt. Der auf dem Gut gepresste Saft wird nach der Klärung mit Kohlensäure angereichert und abgefüllt. Er bleibt also roh und wird nicht pasteurisiert! So entsteht ein reintöniger und aromatischer, nach frischen Äpfeln schmeckender Saft, dem außer der Kohlensäure keinerlei (konservierende oder aromatisierende) Stoffe oder Zucker zugesetzt werden – natürlich ohne Alkohol. Abgefüllt in einer klaren Sekt-Flasche, weil der Saft unter Druck steht. Diesen durfte ich zum Einen sortenrein als Cox Orange mit der typischen, hocharomatischen Würze und zum Anderen als sorgfältig komponierte Cuvée aus verschiedenen Apfelsorten genießen. Elstar brachten die apfelige Frische, Glockenäpfel ihre elegante Säure, Idared ein feines Aroma, Jonagold und Gloster eine volle, angenehme Frucht und Süße.

Liebe Frau Meuth, lieber Herr Neuner-Duttenhofer, ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal aufrichtig bei Ihnen für die ausladenden Stunden herzlichster Gastfreundschaft und die Vielzahl einzigartiger Genuss- und Geschmackserlebnisse.

Es folgt in Kürze der dritte und letzte Teil der lokalgold Genusstour, dann mit Erkundungen aus der Rhön…

Die erlesenen Apfelweine des Duttenhoferschem-Apfelgutes gibt es schon jetzt auf dem Online-Marktplatz von lokalgold.

Reise- und Genussbericht – Teil 1: Hohenloher und Heilbronner Land

Veröffentlicht in Anbieter-Portrait, Genusstour am 21. Mai 2009 von Björn – Hinterlassen Sie als Erster einen Kommentar

Hohenloher LandNachdem ich die letzten drei Tage wunderbare neue Eindrücke und Geschmackserfahrungen erleben durfte, möchte ich Sie nun an meinen Erkundungen teilhaben lassen.

Bei der Suche nach weiteren regionalen Spezialitäten wurde ich am ersten Tag freundlicherweise von Thomas Pfeffer von Pfeffer Lebensmittel unterstützt. Wie schon zuvor berichtet, betreiben Thomas und sein Brüder Christian einen erlesenes Delikatessen-Geschäft mit angeschlossener Gastronomie in Heilbronn. Kürzlich erhielt ich die Einladung, Thomas bei einer seiner nächsten Einkaufstouren zu regionalen Produzenten zu begleiten. Natürlich nahm ich diese großzügige und vertrauensvolle Unterstützung für lokalgold an und durfte einen traumhaften Tag mit immer mehr Sonne und gleichbleibend köstlichen Produkten genießen. Thomas, herzlichen Dank auch noch einmal an dieser Stelle!

Los ging es in der ersten Etappe zur Familie Fischer nach Langenburg. Überaus idyllisch gelegen, führen deren rund 180 Milchschafe ein wahrhaft annehmbares Leben. 30 Hektar wertvolle Streuobst- und Restwiesen beweiden die Tiere rund um Langenburg, doch auch auf den charakteristischen Trockenhängen im Jagsttal sind die Schafe anzutreffen. Als “Alternative”, aber nicht weniger angenehm, dient der Offenstall in der Schafskäserei Langenburg. Dorthin werden in der Vegetationszeit die Tiere zweimal täglich mit dem Fahrrad und den drei Hütehunden Chili, Drift und Mac zum Melken heim getrieben.

Alle Käsespezialitäten werden in reiner Handarbeit mit viel Geduld, Erfahrung, Gefühl und Sorgfalt hergestellt. Besonders stolz sind die Fischers auf Ihren “Star” Roque-Blue, ein Edelschimmelkäse, der mehrere Monate reifen muss. Über ein halbes Jahr muss der Hartkäse im Gewölbekeller bleiben, bevor er zum Verkauf bereit steht. Für weniger Geduldige, wird aber auch Schaffrischkäse hergestellt. Dieser ist bereits nach drei Tagen fertig.

JagstmühleDass der Langenburger Käse nicht nur pur überaus gut schmeckt, durften wir danach auch in der gehobenen Gastronomie des Landgasthofs Jagstmühle erfahren. In enger Abstimmung mit regionalen Produzenten bietet  Küchenchef Reinauer eine überaus ansprechende Karte, die regionale Spezialitäten modern und international interpretiert. Der Gnocchi-Salat mit Shiitake Pilzen und Ruccola verfeinert mit Langenburger Bergkäse ist lediglich eine kleine Kostprobe…

ÖlverkostungGut gestärkt besuchten wir Stefan Kerner von der Erlenbacher Ölmühle. Schon seit drei Generationen betreibt die Familie Kerner verantwortungsvolle Landwirtschaft. Seit 2005 werden in der hofeigene Ölmühle Ölspezialiäten aus ausschließlich eigenen Zutaten hergestellt. Der Führung durch die Ölmühle folgte die Verkostung der vier unterschiedlichen Sorten, begleitet von wertvollen Hintergrundinformationen über die jeweilige Beschaffenheit der unterschiedlichen Öle.
Wussten Sie z.B., dass Leinöl durch seinen sehr hohen Anteil von Omega 3-Fettsäuren als eines der gesündesten Öle weltweit gilt? Lindernde Wirkung entfaltet das Leinöl zudem bei Entzündungen, Allergien oder Hautproblemen.

Heibronner WeinbergeDen Abschluss bildete eine exklusive Führung durch die Heilbronner Weinberge mit ebenfalls vielen neuen und interessanten Einblicken. Doch dieser Hochgenuss bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein wurde noch gesteigert als ich den ersten weiß gekellterten Trollinger Wein eines Weinguts kosten durfte, das erst in einigen Wochen seinen offiziellen Verkauf startet.

An dieser Stelle möchte ich allen Beteiligten noch einmal herzlich für die anregenden und offenen Gespräche danken und hoffe, dass es eine baldige Fortsetzung gibt.


Einige besondere Spezialitäten aus dem Hohenloher- sowie dem Heilbronner Land gibt es schon jetzt auf dem Online-Marktplatz von lokalgold. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Eine Fortsetzung der Genusstour wird es schon morgen geben, dann mit Eindrücken aus dem Schwarzwald…

Kunstsalami oder Salamikunst?

Veröffentlicht in Anbieter-Portrait am 13. Mai 2009 von Björn – 1 Kommentar

KunstsalamiProduktphotographie ist ein weites und vor allem überaus schwieriges Feld. Natürlich schadet ein tolles Produkt dabei nicht ;o)
Das Photo stammt von Tom Kamlah, die Zutaten von Stefan Kamlah. Stefan hat vor kurzem damit begonnen asiatische Bindenschweine zu köstlichen Produkten zu verarbeiten, die es jedoch leider (noch) nicht zu kaufen gibt…

Erleben Sie wahre frische Milch

Veröffentlicht in Allgemein, Anbieter-Portrait am 11. Mai 2009 von admin – 2 Kommentar

Kürzlich haben wir über die mannigfaltigen Unterschiede der verschiedenen Micharten aufgeklärt und beschrieben, wie wir als Verbraucher an der Kühltheke durch irreführende Beschreibungen regelrecht betrogen werden. Denn wenn auf der Verpackung von “frisch” die Rede ist, ist eigentlich nur die längere Haltbarkeit der Milch gemeint.
Unbeantwortet blieb jedoch die Frage, wie denn nun wirklich frische Milch schmeckt. Pauschal kann dies wohl kaum beantwortet werden und unsere Gaumen kennen diesen Geschmack wahrscheinlich gar nicht mehr.

logo1 Erleben Sie wahre frische Milch Deshalb stellen wir heute Kruses Hofmilch vor.

Hier gibt es sie nämlich noch: die wirkliche und wahre frische Milch! Bereits in fünfter Generation führt Familie Kruse in Rellingen (Schleswig Holstein) einen landwirtschaftlichen Betrieb.

kuehe auf weide Erleben Sie wahre frische Milch Die 180 schwarz-bunten Kühe grasen im Sommer bis zum Herbst auf den Weiden rund um den Hof und werden in großen komfortablen Ställen gehalten. Durch die gute Haltung und durch gutes Futter geben sie uns ihre wohlschmeckende Milch.
Seit einigen Jahren sind zahlreiche deutsche Edelziegen die neuen Kollegen der Kühe. Angefangen wurde 2003  mit 12 Ziegen, mittlerweile werden über 50 Ziegen gemolken und geben uns ihre besonders leicht verdauliche Milch.

ziegen Erleben Sie wahre frische Milch Die Kuh- und Ziegenmilch wird von den Kruses in der hofeigenen Molkerei pasteurisiert und als Frischmilch, somit ohne weitere Behandlung, direkt am nächsten Tag an den Verbraucher geliefert. Gekühlt bleibt die Milch sieben Tage haltbar. Der Geschmack und die Nährstoffe bleiben so der Milch erhalten.

Kruses frische Hofmilch sowie wohlschmeckende Milchprodukte können im Rellinger Hofladen, auf Wochenmärkten und ausgewählten Lebensmittelgeschäften erworben werden.

Wer sich persönlich über die Herkunft von frischer Milch und Milchprodukten informieren möchte, dem sei eine Hofführung ans Herz gelegt. Diese werden regelmäßig von Familie Kruse angeboten.

Lernen Sie richtige Milch kennen und lieben!

Genuss-Empfehlung: Gutes vom Johannishof

Veröffentlicht in lokalgold-Botschafter am 5. Mai 2009 von Björn – Hinterlassen Sie als Erster einen Kommentar

Lieber Philipp,
hiermit möchten wir Dir vom lokalgold-Team herzlich für Deine Genuss-Botschafter Empfehlung danken. Phantastisch, welche köstlichen und vielfältigen Produkte der Johannishof aus Kürbiskernen zaubert….

Hallo liebes lokalgold-Team!
Ich habe Euren Aufruf gelesen„lokalgold-Botschafter“ zu werden und hätte da einen wirklich lokalgoldenen Genuss-Geheimtipp, dessen Entstehungsgeschichte ich nur zu gerne mit Euch teile:

Letzten Herbst habe ich durch Zufall einen Anruf erhalten, der das Innenleben meines Kühlschrankes und meinen Speiseplan schlagartig verändern sollte. Um was ging es? Ein gewisser Christian bat mich über eine Mitfahrzentrale nicht ihn selbst mitzunehmen, sondern je 30 Flaschen, Tüten und Gläser seiner Produkte und einige frische Brote zu einer Lebensmittelmesse nach Köln. Seinem Unternehmen war aufgrund der starken Nachfrage schon nach einem Tag der Vorrat ausgegangen. kuerbiskernpastenah Genuss Empfehlung: Gutes vom JohannishofKlar, kein Problem, dachte ich und eh ich mich versah, stand ich am vereinbarten Treffpunkt und lud mit Christian meinen Kofferraum voll. Der Innenraum meines Autos verwandelte sich im Handumdrehen in eine Oase aus frischem Brotduft und ich frage mich noch heute, wie die Ladung unversehrt nach Köln kam. Ich hatte ja noch keine Kostprobe gewagt und wusste so nicht, was für ein „lokalgold“ ich da transportiere. Aber mit Christian hatte ich vereinbart, dass er mich ruhig in Naturalien bezahlen solle. So schenkte er mir dann eine Flasche seines Kürbiskernöls, ein Paket gerösteter Kürbiskerne, je ein Glas Kübiskernfeigen-Senf und Kürbiskernpesto und gab mir und meiner Freundin noch zwei Freikarten für die Lebensmittelmesse mit! Das war eine echt lokalgoldene Reise, die ich nie vergessen werde. Und natürlich haben wir die Produkte am nächsten Tag auf der Messe ausgiebig getestet. Das herrlich aromatische Kürbiskernöl, den süss-fruchtigen Kürbiskern-Feigen-Senf und das köstliche Kürbiskernpesto, den hervorragenden Himbeeressig, die erntefrisch gerösteten Kürbiskerne und allerhand Scheiben frisch gebackener Brote.

Jetzt finden sich die wunderbaren Produkte vom so genannten Johannishof überall in meinem Vorratsschrank. Ich hätte nie gedacht, dass man aus den unscheinbaren Kürbiskernen so viel Aromatisches und Vielseitiges zaubern kann. Mit dem köstlichen Öl und seinem fein-nussigem Geschmack verfeinere ich oft und gerne cremige Suppe, der Kürbiskern-Feigensenf passt hervorragend zu Fisch, Fleisch und eignet sich für Marinaden, Dips und Dressings und das Kürbiskernpesto auf geröstetem Brot oder mit Parmesan und Tomaten-Rucolasalat zu Spaghetti…ein Genuss. Meine lokalgold-Botschaft heißt nur: Kürbiskerngenuss pur!

s2dlogo Genuss Empfehlung: Gutes vom Johannishof

Wie schmeckt eigentlich frische Milch?

Veröffentlicht in Allgemein am 2. Mai 2009 von admin – 1 Kommentar

milchglas cma1 Wie schmeckt eigentlich frische Milch?Welche Milch ist wirklich frisch?
H-Milch, Längerfrische Milch, Halbfett-Milch, Frischmilch…Was ist eigentlich was und wer steigt da eigentlich noch durch?
Wir, das lokalgold-Team, möchten dem Aufruf von Slow Food Hamburg folgen und Verbraucher über die unterschiedlichen Milcharten aufklären. Denn die Milch, die wir uns morgens in unser Müsli oder am Nachmittag in den Kaffee gießen, ist sehr oft nicht das, was die Verpackung verspricht. Viel mehr noch, wir als Verbraucher werden regelrecht belogen.

“Frisch” steht drauf, doch was ist wirklich drin?
Im deutschen Handel findet sich hauptsächlich die sogenannte ESL (Extended Shelf Life) Milch. Das liegt an den mangelnden verbindlichen Kennzeichnungsvorschriften seitens der Bundesregierung. Denn ESL-Milch ist durch Hocherhitzung oder Ultrafiltration haltbar gemacht worden und darf trotzdem mit der Bezeichnung „frisch“ verkauft werden. Milch, die bis zu drei Wochen haltbar gemacht wurde, ist aber keine „frische“ Milch.
Wirklich frische Milch ist: Rohmilch und Vorzugsmilch.

Was sind Roh- und Vorzugsmilch?
Rohmilch ist unbehandelte Milch, die nicht über 40 ºC erhitzt und keiner Behandlung mit ähnlicher Wirkung unterzogen wurde. In Deutschland wird Rohmilch als Vorzugsmilch oder direkt von Bauern als Milch ab Hof verkauft.
Rohmilch, die noch einmal filtriert und dann verpackt wurde, wird als Vorzugsmilch bezeichnet. Hier darf die Rohmilch vom Erzeuger und Weiterverarbeiter lediglich gefiltert werden und muss nach der Abfüllung sofort gekühlt werden. Die Milch darf nicht erhitzt (z. B. Ultrahocherhitzung, Pasteurisierung) und nicht homogenisiert werden. Denn nur so bleiben die wichtigen Inhaltsstoffe, wie Vitamine und der natürlicher Fettgehalt weitestgehend erhalten.

Freiwillige Kennzeichnung?
Das Bundesverbraucherschutzministerium, Milchwirtschaft und Handel haben jedoch festgelegt, dass ESL-Milch weiter „Frischmilch“ heißen darf. Auf der Basis einer Selbstverpflichtung wurde eine „freiwillige Kennzeichnung“ der ESL-Milch mit dem Hinweis „länger haltbar“ und der pasteurisierten Frischmilch mit dem Zusatz “traditionell hergestellt“ vereinbart. Dieser Zusatz ist jedoch völlig irreführend, denn er könnte beim Verbraucher die Assoziation von frisch aus dem Euter stammender Milch erwecken.

logo slowfood 2 Wie schmeckt eigentlich frische Milch?Wie bekommen wir Transparenz ins Kühlregal?
Die Verbraucherzentrale und Slow Food Hamburg fordern und wir von lokalgold schließen uns damit an, dass sichergestellt sein muss, dass die wirkliche Frischmilch weiter verfügbar ist und dass der Begriff „Frischmilch“ der üblichen pasteurisierten Milch vorbehalten bleiben soll. Die freiwillige Kennzeichnung sollte einer neuen nationalen Kennzeichnungsverordnung weichen, so dass die ESL-Milch eine eigene Bezeichnung erhält.

Denn nur so können wir als Milchliebhaber wirklich frische Milch von der unechten unterscheiden!